Der Zuckerfuß (Fachbegriff: diabetische Neuropathie)

Viele Menschen mit Diabetes leiden früher oder später an Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in den Füßen: Symptome, die Anzeichen dafür sein können, dass der Diabetes bereits zu Nervenschädigungen (Neuropathien) geführt hat, d.h. ein „Zuckerfuß“ entstanden ist. Unbehandelt schreiten die Nervenschäden meist voran und können ein diabetisches Fußsyndrom zur Folge haben. Im schlimmsten Fall kann das diabetische Fußsyndrom bis zur Amputation des Fußes führen.

Wer ist betroffen?

Jeder Mensch mit Diabetes (Typ I + Typ II) kann vom Zuckerfuß (diabetische Neuropathie) betroffen sein. Deshalb sollten Menschen mit der Diagnose Diabetes besonders sensibel für Beschwerden in den Füßen sein. Doch auch ohne die typischen Symptome können Nerven geschädigt sein. Daher sollte man auch „stille“ Warnsignale wie ein nachlassendes Temperatur- oder Berührungsempfinden beachten. Gleiches gilt für Menschen mit erhöhtem Diabetes-Risiko. Denn Empfindungsstörungen durch Nervenschäden können auch auftreten, bevor ein Diabetes festgestellt wurde.

Da eine frühe Diagnose sehr wichtig ist, sollte man alle Auffälligkeiten und Beschwerden an den Füßen ernst nehmen und dem Arzt mitteilen.

Beinahe jeder Dritte…

Etwa ein Drittel aller Deutschen mit einem Diabetes ist vom Zuckerfuß (diabetische Neuropathie) betroffen.1

Behandlung

Erfahren Sie hier, was jeder selbst tun kann, um dem Zuckerfuß und den damit verbundenen Beschwerden  entgegenzuwirken und vorzubeugen.

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